Informationen und Gesetze
rund um das Leichtkraftfahrzeug
 
Was sind Leichtkraftfahrzeuge?

Leicht-KFZ sind vier- oder dreirädrige Fahrzeuge.
Die maximale bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h.
Das Leergewicht darf 350 kg nicht überschreiten (mögliche Zuladung bis 630 kg).
Die Motorgröße beträgt max. 50 ccm bei einem Benziner,
bei Diesel-Fahrzeugen eine maximale Nutzleistung von 4 kW / 5,4 PS.


 
Wie lange gibt es schon Leichtkraftfahrzeuge?

In vielen europäischen Ländern gehören Leicht-KFZ seit langem zu dem typischen Straßenbild.
In Deutschland sind sie seit Sommer 2005 zugelassen und werden z.B. mit der Führerscheinklasse "S" gefahren.

 
Welche Zulassung wird benötigt?

Die Leicht-KFZ sind zulassungsfrei.
Es ist lediglich ein Versicherungskennzeichen notwendig, wie Sie auch bei Mofas zu finden sind.
Leicht-KFZ sind HU und ASU befreit

 
Welcher Führerschein wird benötigt?

Leicht-KFZ können mit den folgenden Führerscheinen gefahren werden:
- alte Klassen 1, 4, 5 vor dem 1. Januar 1989 (nach Umstellung mit Schlüsselnummer 175)
- alte Klassen 2, 3
- Klassen A, M, T, vor dem 1. Januar 1989
- neue Führerscheinklassen B, T, C, D und S (ab Feb. 2005)
 
Wie erwerbe ich Klasse "S" und was beinhaltet sie?

Das Mindestalter beträgt 16 Jahre
In der Fahrschule nehmen Sie an 12 theoretischen Doppelstunden und 2 Zusatzstunden teil.
Zudem erhalten Sie weitere praktische Unterweisungen.

Sie dürfen mit der Klasse "S" Trikes (dreirädrige Krafträder), Quads und Leicht-KFZ führen, die o.g. Merkmale aufweisen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.